Makula-Degeneration

Die Makuladegeneration ist die eine ganze Gruppe von Netzhauterkrankungen die die Stelle des schärften Sehens, die Makula des Auges, betreffen.  Die Makuladegeneration (AMD) kommt nicht nur in höherem Lebensalter vor. Sie führt fast immer zu einer massiven Verschlechterung des Sehvermögens zunächst des Lesevermögens.  Insbesondere die sogenannte feuchte Form der  AMD führt bei nicht rechtzeitiger Behandlung zu einem massiven Verlust der Sehfähigkeit.

Ein erstes Anzeichen für eine AMD ist oft ein stetig anwachsender grauer Fleck im Sichtfeld, der vor allem beim Lesen wahrgenommen wird und das Entziffern einzelner Buchstaben erschwert. Mit der Zeit wird es schwieriger, Objekte genau zu fixieren. Außerdem kommt es zu einer verzerrten Wahrnehmung, sodass Linien nicht mehr gerade erscheinen. Kontraste verlieren zunehmend an Schärfe und Farben an Intensität.

Die Symptome auf einen Blick:

  • Grauer Fleck oder leere Stellen beim Lesen
  • Unpräzises Sehen, insbesondere im fixierten Bereich
  • Verzerrte Linien
  • Abnehmende Kontrastschärfe
  • Verringerte Farbintensität

 

Behandlung einer feuchten AMD

Im Gegensatz zur trockenen kann die feuchte AMD mittlerweile wirksam behandelt werden. Die vorrangige Methode ist die intravitreale Medikamenteneingabe (kurz: IVOM), bei der Medikamente in das Auge injiziert werden. Dieses Verfahren kommt auch bei anderen Erkrankungen zur Anwendung, zum Beispiel:

  • bei Makulaödemen, die durch Netzhauterkrankungen wie Gefäßverschlüsse, oder diabetischer Retinopathie verursacht werden. Auch nach Kataraktoperationen können Ödeme in der Makula auftreten.
  • bei Gefäßneubildungen infolge seltener Augenkrankheiten.
  • bei Uveitis, also Entzündungen der mittleren Augenhaut.

Ablauf der intravitrealen Medikamenteneingabe (IVOM)

Die IVOM ist ein einfacher und kurzer Eingriff, der normalerweise unter örtlicher Betäubung erfolgt. Zwei bis drei Tage nach der Operation kontrollieren wir den Erfolg der Operation.

Die Behandlung einer trockenen AMD

Eine wirksame Therapie zur Bekämpfung der trockenen AMD ist bis heute nicht bekannt. In manchen Fällen kann die Einnahme bestimmter Vitaminpräparate den Fortschritt der Krankheit verlangsamen, nicht aber aufhalten oder gar umkehren. Wir klären durch eine eingehende Untersuchung der Netzhaut, ob eine solche Behandlung bei Ihnen Erfolg versprechend ist.
Außerdem sollten Sie Ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten überdenken. So sollte beispielsweise das Rauchen in jedem Fall aufgegeben werden.
Achten Sie auch auf Ihre Ernährung! Sie sollte viele Antioxidantien enthalten, die den Zellabbau verlangsamen können. Sonnenbrillen mit hohem UV-Schutz verringern schädliche Lichteinwirkung. Mit solchen Maßnahmen können Sie den Fortschritt der Krankheit unter Umständen bremsen. Am wichtigsten sind regelmäßige Untersuchungen der Augeninnenwand, um den weiteren Verlauf der Krankheit ständig zu kontrollieren.

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